Drei Wanderer am Stripsenjoch mit Hintersteiner See im Hintergrund.

Tag 2

An Tag zwei stand noch eine kleine Kletterei an. Danach trennten sich unsere Wege: Da meine Oberschenkel etwas schmerzten und ich nicht der Langsamste der Gruppe sein wollte, entschieden wir uns, uns aufzuteilen. Für mich ging es zurück zur Hütte, während die Mädels am Kamm entlang zum Tristecken und Feldberg wanderten. Sie wählten anschließend den Abstieg über die Griesner Alm, um wieder zum Stripsenjochhaus zu gelangen. Ich nutzte die Zeit für eine ausgiebige Pause und konnte die Aussicht in Ruhe genießen.

Tag 3

Frisch gestärkt ging es am nächsten Morgen zurück ins Tal. Vom Stripsenjochhaus (1.577 m) startet ihr in östlicher Richtung auf dem markierten Wanderweg, der zunächst leicht bergab über Almwiesen und durch lichte Wälder führt. Nach kurzer Zeit erreicht ihr das Hasberger Haus, geht vorbei am Hinterbärenbad hinab zur Kaindlhütte und weiter vorbei am Hochegg und Kreuzbichl.
Der Weg führt entlang kleiner Bäche, durch saftige Wiesen und teilweise über schmale Pfade. Trittsicherheit ist besonders bei feuchtem Untergrund empfehlenswert. Nach einem nicht zu unterschätzenden Abstieg von 1.473 Hm erreichten wir schließlich den idyllischen Hintersteiner See (ca. 883 m). Mit dem Bus ging es für uns zurück zum Parkplatz, wo unser Auto auf uns wartete.
Die Strecke ist überwiegend gut ausgeschildert, landschaftlich abwechslungsreich und bietet unterwegs viele Möglichkeiten für Fotopausen oder eine kurze Erfrischung.

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