Unsere Mädels-Tour ins Kaisergebirge begann mit der Anfahrt nach Tirol. Vom Parkplatz aus nahmen wir den Wanderbus hinauf zur Wochenbrunner Alm. Ab dort ging es zu Fuß weiter Richtung Gruttenhütte, wo wir eine kleine Pause einlegten und etwas tranken, bevor wir den Klettersteig hinauf zur Elmauer Tour in Angriff nahmen. Oben angekommen machten wir eine kurze Verschnaufpause, bevor es weiter zur Hinteren Goinger Halt ging. Von dort stiegen wir wieder ab und setzten unsere Wanderung fort bis zu unserer ersten Übernachtung im Stripsenjoch Haus.
Vom Wanderbus oder Parkplatz kommend startet man an der Wochenbrunner Alm (1.080 m). Von hier aus folgt man dem gut ausgeschilderten Gruttensteig in Richtung Gruttenhütte. Der Weg führt zunächst über breite Wanderpfade durch Almwiesen, vorbei an kleinen Bächen und traditionellen Almhütten. Nach etwa 30–40 Minuten erreicht man den Beginn des etwas steileren Anstiegs, der durch den Wald und über Felsenpartien zur Hütte führt. Unterwegs hat man immer wieder schöne Blicke auf die umliegenden Gipfel des Kaisergebirges.
Nach insgesamt ca. 1,5 bis 2 Stunden erreicht man die Gruttenhütte (1.620 m), wo man sich eine Pause gönnen, etwas trinken oder eine kleine Brotzeit genießen kann. Der Weg ist gut markiert (rote/weiße Markierungen) und für geübte Wanderer problemlos zu bewältigen, Trittsicherheit ist jedoch empfohlen.
Frisch gestärkt von der Pause an der Gruttenhütte starteten wir unseren Aufstieg zum Elmauertor – und zwar über den bekannten Klettersteig A/B „Jubiläumssteig“. Gleich zu Beginn geht es über felsige Passagen, die Trittsicherheit erfordern, aber mit gut gesicherten Stahlseilen und Tritten ausgestattet sind. Schon nach den ersten Metern spürt man das kleine Abenteuer, das vor einem liegt.
Der Weg schlängelt sich durch spektakuläre Felsformationen, vorbei an steilen Wänden und windgepeitschten Graten. Zwischendurch bieten sich immer wieder fantastische Ausblicke auf das Kaisergebirge und das Tal unter uns – ein Panorama, das jeden Schritt belohnt. Nach etwa 45 Minuten bis 1 Stunde erreicht man schließlich das Elmauertor, ein natürlicher Felstunnel und eine Art „Tor“ in eine weitere Gebirgswelt. Hier machten wir eine kleine Verschnaufpause, genossen die Aussicht und fühlten uns ein bisschen wie auf einem Bergabenteuerfilm.
Der Klettersteig ist für geübte Wanderer gut zu bewältigen – vergesst aber nicht eure Klettersteigausrüstung, Schwindelfreiheit und Trittsicherheit. Für uns war er definitiv eines der Highlights der Tour: aufregend, spannend und einfach unvergesslich.

Vom Elmauer Tor hinauf zur Hinteren Goinger Halt auf 2192m. Über ein zunächst steiles, felsiges, mit Gras und Geröll durchsetztes Gelände und späteren Felspassagen (kurzer Abschnitt mit einer Eisenkette versichert) gelangen Sie zum letzten Aufschwung, wo es in leichter Kletterei zum Gipfel geht. Ein wahrlich beeindruckender Rundumblick, der die Wanderung unvergesslich macht.
Unsere Wanderung startete am Ellmauer Tor, dem höchsten Punkt unserer Tour. Von hier aus hielten wir uns zunächst östlich und stiegen dann nordöstlich über Geröll und relativ einfache Schrofen ab. Eine kurze, drahtseilgesicherte Rinne und einige Felsstufen führten uns weiter, bevor wir wieder auf den gut markierten Weg trafen, der uns sicher hinunter zur Steinernen Rinne brachte – eine eindrucksvolle Passage zwischen Predigstuhl und Fleischbank, die teilweise mit Sicherungen ausgestattet ist.
Anschließend führte uns der Weg rund um den Sockel der Fleischbank und weiter auf dem Eggersteig, der rechts vom Pfad abzweigt. Vorbei an felsigen Abschnitten und schattigen Waldpassagen ging es langsam bergab. Schließlich erreichten wir den letzten Abschnitt: einen gemütlichen Abstieg in östlicher Richtung, der uns direkt zum Stripsenjochhaus brachte – ein perfekter Ort, um die Beine auszuruhen, den Blick über das Kaisergebirge zu genießen und den Tag ausklingen zu lassen.











































































